Was ist der Rule Builder in Shopware 6?
Der Rule Builder ist eines der wichtigsten Werkzeuge in Shopware 6, wenn es darum geht, dynamische Regeln für verschiedenste Anwendungsbereiche im Onlineshop zu erstellen. Er ermöglicht es, Geschäftslogiken flexibel und ohne Programmierkenntnisse abzubilden. Dadurch können Händler ihre individuellen Anforderungen direkt im Backend umsetzen und automatisieren – von Preisstrategien über Versandregeln bis hin zur Sichtbarkeit bestimmter Inhalte.
Wie funktioniert der Rule Builder?
Grundsätzlich basiert der Rule Builder auf einem einfachen Prinzip: Wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, tritt eine definierte Aktion in Kraft. Diese Bedingungen können sehr vielfältig sein. Dazu gehören unter anderem Kundengruppen, Warenkorbinhalte, Versandarten, Uhrzeit, Sprache, Zahlungsarten, Produktattribute oder geografische Standorte. Die Regeln lassen sich logisch miteinander verknüpfen und fein granulieren, sodass auch komplexe Szenarien wie “Biete kostenlosen Versand für Kunden aus Deutschland ab einem Warenkorbwert von 100 Euro” leicht umsetzbar sind. Der große Vorteil: Die Regeln sind modular aufgebaut und können mehrfach im System verwendet werden.
Wo kann der Rule Builder eingesetzt werden?
Der Rule Builder ist in vielen Bereichen von Shopware 6 tief integriert. Er kommt unter anderem bei der Preisgestaltung zum Einsatz, etwa bei kundenindividuellen Preisen oder Staffelrabatten. Auch Versandkosten können abhängig von bestimmten Bedingungen automatisch angepasst werden. Ebenso lassen sich Zahlungsarten gezielt ein- oder ausblenden, je nach Konstellation. Darüber hinaus ist der Rule Builder auch für Promotions, Produktplatzierungen, Erlebniswelten oder kundenspezifische Inhalte einsetzbar. Er bietet damit eine zentrale Steuerungsinstanz, die in nahezu allen Geschäftsprozessen wirkt.

Für Shopbetreiber bedeutet der Rule Builder in erster Linie mehr Flexibilität und Kontrolle. Man ist nicht mehr darauf angewiesen, jede Sonderlogik durch externe Agenturen oder Entwickler abbilden zu lassen. Stattdessen können Regeln im Backend einfach selbst erstellt und angepasst werden. Auch Tests und Optimierungen sind jederzeit möglich. Gerade in Kombination mit Shopware-Erweiterungen oder Drittanbieter-Plugins lassen sich über den Rule Builder sehr individuelle Lösungen realisieren, die genau auf das eigene Geschäftsmodell zugeschnitten sind.
Typische Anwendungsbeispiele aus der Praxis
Ein typisches Szenario für den Rule Builder ist etwa die Einrichtung von versandkostenfreien Lieferungen ab einem bestimmten Warenwert – und das nur für bestimmte Länder oder Kundengruppen. Ebenso können Neukunden andere Zahlungsarten angezeigt bekommen als Bestandskunden. Auch zeitlich begrenzte Aktionen, zum Beispiel für Feiertage oder Sales, lassen sich automatisieren. Im B2B-Bereich sind oft differenzierte Preisregeln nach Kundensegment oder Mengenstaffelung gefragt – auch das lässt sich mit wenigen Klicks realisieren.
What do you think?
Strive to design environments with clarity in mind: Clear instructions, a logical layout, and control over the pace of interactions can all contribute to a more manageable cognitive load.
As designers and developers venture into these new domains, carrying the principles of accessibility forward should be about more than just compliance with guidelines, but rather championing a spirit of inclusivity.